In Kürze ist Schluss...
Auch wenn es hier um mich in der letzten Zeit sehr ruhig geworden ist, möchte ich mich noch mal zu Wort melden.
Ich denke, jetzt gibt es einen Abschluss...
Noch immer habe ich Angst. Ein Gefühl, was mittlerweile meinen Alltag beherrscht. Aber ich lerne damit umzugehen.
Die letzten Monate, insbesondere bis Ende April diesen Jahres, war eine furchtbare Zeit. Ich hatte im Dezember vom wochenlangen Krankenhausaufenthalt meines Mannes geschrieben. Alles was danach kam, topte das bis dahin Gewesene. Es war soweit, dass ich dachte, ich hätte ihn verloren. Sein Leben und dann auch uns.
Seit vorgestern ist es offiziell: Mein Seemann wird zum 1.8. an Land versetzt. Sein Körper ist für die Seefahrt nicht mehr einsetzbar. Er hat so viele OPs hinter sich und ist dem Tod in den vergangenen 10 Monaten gleich 4 Mal davon gekommen, sodass kein Schiff ausgestatt wäre, einen Narbenbruch o. ä. zu behandeln. Bis März hat er 40 Kilo Gewicht verloren und somit auch seinen Lebensmut und das Vertrauen in seinen Körper.
Heute kann ich guten Gedankens sagen: ES GEHT BERG AUF!
Mein Mann nimmt wieder zu, nimmt Hilfe an und führt Gespräche, die ihm helfen, das Erlebte aufzuarbeiten und er kommt wieder zu Kräften. Auch wir als Paar sind wieder glücklich und sind zu einer kleinen Familie gewachsen.
Alltägliches wie zum Beispiel eine Getränkekiste zu heben, muss zwar vorerst noch warten, aber in einiger Zeit klappt auch das wieder. Mein Mann ist jetzt geduldig.
Unsere Tochter und ich geben ihm Kraft, den Kopf nicht hängen zu lassen.
Ich möchte habe mich von meinen Leidensgenossinnen, den Seemannsbräuten, verabschiedet. Zum einen, weil ich nun keine Seemannsbraut mehr bin und zum anderen, weil ich diesen Schritt auch brauche, um mit der Zeit, die hinter uns liegt, abschließen zu können.
Auch wenn man den Teufel nicht an die Wand malen sollte... Jeder hat nur eine Gesundheit hat und das man diese, egal wo auf der Welt, zu schätzen wissen.
Wer auch immer meine Gedanken lesen sollte. Genießen Sie das, was Sie haben und halten Sie es fest, so fest Sie nur können.
Ich denke, jetzt gibt es einen Abschluss...
Noch immer habe ich Angst. Ein Gefühl, was mittlerweile meinen Alltag beherrscht. Aber ich lerne damit umzugehen.
Die letzten Monate, insbesondere bis Ende April diesen Jahres, war eine furchtbare Zeit. Ich hatte im Dezember vom wochenlangen Krankenhausaufenthalt meines Mannes geschrieben. Alles was danach kam, topte das bis dahin Gewesene. Es war soweit, dass ich dachte, ich hätte ihn verloren. Sein Leben und dann auch uns.
Seit vorgestern ist es offiziell: Mein Seemann wird zum 1.8. an Land versetzt. Sein Körper ist für die Seefahrt nicht mehr einsetzbar. Er hat so viele OPs hinter sich und ist dem Tod in den vergangenen 10 Monaten gleich 4 Mal davon gekommen, sodass kein Schiff ausgestatt wäre, einen Narbenbruch o. ä. zu behandeln. Bis März hat er 40 Kilo Gewicht verloren und somit auch seinen Lebensmut und das Vertrauen in seinen Körper.
Heute kann ich guten Gedankens sagen: ES GEHT BERG AUF!
Mein Mann nimmt wieder zu, nimmt Hilfe an und führt Gespräche, die ihm helfen, das Erlebte aufzuarbeiten und er kommt wieder zu Kräften. Auch wir als Paar sind wieder glücklich und sind zu einer kleinen Familie gewachsen.
Alltägliches wie zum Beispiel eine Getränkekiste zu heben, muss zwar vorerst noch warten, aber in einiger Zeit klappt auch das wieder. Mein Mann ist jetzt geduldig.
Unsere Tochter und ich geben ihm Kraft, den Kopf nicht hängen zu lassen.
Ich möchte habe mich von meinen Leidensgenossinnen, den Seemannsbräuten, verabschiedet. Zum einen, weil ich nun keine Seemannsbraut mehr bin und zum anderen, weil ich diesen Schritt auch brauche, um mit der Zeit, die hinter uns liegt, abschließen zu können.
Auch wenn man den Teufel nicht an die Wand malen sollte... Jeder hat nur eine Gesundheit hat und das man diese, egal wo auf der Welt, zu schätzen wissen.
Wer auch immer meine Gedanken lesen sollte. Genießen Sie das, was Sie haben und halten Sie es fest, so fest Sie nur können.
FrauSISa - 17. Jun, 09:06

